Ein Aquarium einrichten
Bevor man sich für den Kauf eines Aquariums entscheidet, sollte überlegt werden wo und vor allem wie es eingerichtet werden soll. Hier eine gute Videoanleitung dazu:
Der Standort des Aquariums
Nahezu jeder Wohnraum kann durch ein Aquarium noch gemütlicher gemacht werden. Für die Aufstellung ungeeignet sind Fensterbänke, da die direkte Sonneneinstrahlung zu unangenehmen Temperaturerhöhungen und Algenbildung führt. Dann kommt es häufig auch zu unansehnlichen Wassertrübungen. Um Temperaturschwankungen zu vermeiden, sollte man das Aquarium auch nicht in der Nähe von Heizkörpern aufstellen. Am besten geeignet sind fensterlose Wände oder Ecken der Wohnung. Perfekt steht das Aquarium direkt gegenüber einer Sitzgelegenheit, um die beruhigende Wirckung noch zu vervielfachen und das Aquarium besser zu integrieren.
Das Aquarium als Attraktiver Blickfang Kleinere Becken finden ihren Platz leicht auf Schreibtischen, Wandregalen oder auch in der Schrankwand. Wem viel Raum zur Verfügung steht, wird sehr schnell das Aquarium als idealen Raumteiler für sich entdecken. Auch direkt in die Wand eingebaut, strahlt das Aquarium eine ruhige Athmosphäre aus. Durch die Lichtausstrahlung wird es dabei automatisch zum Blickfang der Einrichtung.
Die Bodenbelastung durch das Aquarium: Zu beachten ist die Belastbarkeit des Bodens, auf dem das Becken steht. Dabei wiegt ein Liter Wasser ein Kilogramm. Rechnet man dann noch das Gewicht des Beckens, des Unterschranks und des Bodengrundes dazu, so kommt man bei einem 100 Liter Aquarium schnell auf 120 kg Gewicht. Die Belastbarkeit des Bodens ist von Haus zu Haus unterschiedlich. Sagen lässt sich jedoch, dass Altbauten ungefähr 150 Kg pro Quadratmeter, und Neubauten 400 bis 500 kg/m aushalten. Für genaue Werte kann man den Vermieter oder Architekten kontaktieren.
Das Aquarium aufstellen
Ist der Ideale Standort des Aquariums festgesetzt, kann man mit dem Aufstellen beginnen. Zuerst wird der Unterschrank überprüft. Dieser sollte nich so leicht verrückbar sein und einen ebenen Stand besitzen. Mit einer Wasserwage kann man Unregelmäßigkeiten feststellen, und mit Unterlegern leicht ausgleichen. Dies ist vor allem bei Teppichböde zu empfehlen.
Der Stromanschluss Natürlich werden für das Aquarium auch genügend Steckdosen gebraucht. Meist reichen dabei 3 Stecker, für den Filter, die Heizung und das Licht. Fals Mehrfachsteckdosen verwendet werden, sollten diese unbedingt Spritzwassergeschützt angebracht werden.
Die Unterlage Damit das Aquarium sicher, störungsfrei und gut isoliert aufgestellt ist, benötigt man eine Spezielle Isomatte oder auch eine Styroporplatte. Diese sollte mindestens einen Zentimeter größer sein als die Maße des Beckens. Anderes Material wie Filz oder Schaumstoff sind dabei völlig ungeeignet, da sie ihre Form verändern und auch Wasser aufsaugen. Ist alles okey, werden die Glasscheiben noch einmal gründlich gereinigt und mit der Wasserwage alles überprüft. Dann kann das Becken plaziert werden.